[comment-guestbook] des Kreuzbund Arbeitskreis Berchtesgadener Land

14 Replies to “Gästebuch”

  1. Seltsam san de Zeitn wordn,
    ois hat a bisserl sein Wert verlorn.
    ganz vorsichtig geht jeda mitn andren um,
    staada is ois wordn, und manches fast stumm.
    i vermiss des Lacha des einfach so kimmt,
    i vermiss den Tag wo ma aufsteht und ois stimmt,
    i vermiss des Lacha im Gsicht vo de Leut,
    ois is so staad wordn, so vorsichtig heid.
    i vermiss de Worte de selbstverständlich warn,
    de Zeitn wo ma einfach san zu Freunde gfahrn,
    wosd ned überlegt hast, derf i des no,
    wo ned so vui a Problem war, wia fang i des o.
    i vermiss de Umarmung, de einfach so kimmt,
    eban der einfach in Arm de nimmt,
    a Trost vo Herzn den ma a zoagt,
    und ned überlegt und nach de Folgn fragt.
    i vermiss de Unbekümmertheit,
    und de unbeschwerte Freundlichkeit,
    den blödn Spruch derf ma nimma macha,
    man traut se ja scho fast nimma lacha.
    Was is den los auf dera Welt,
    bin i dem der oanzige dem des fehlt?
    Doch a freundlichs Wort oda a liabs Lacha,
    des kenn ma doch trotzdem so leicht macha.
    i wünsch euch de Kraft trotz allem glücklich zu sein,
    und dass ma ned verlernen uns über Kloanigkeiten zum gfrein.
    i schick euch a Lächln und mi dads gfrein,
    doads a bisserl glücklich sein.
    a scheena Gedanke a liebes Wort,
    und de traurigen Gedanken schick ma furt.
    Fühlts euch alle fest in Arm gnumma

  2. Liebe Weggefährtinnen und Weggefährten,

    es ist gut, den Weg unseres Lebens Schritt für Schritt zu gehen. Dasselbe gilt auch für den Suchtkranken in kleinen Schritten sich von der Abhängigkeit zu verabschieden um
    somit ein alkoholfreies und zufriedenes Leben führen zu können.

    Schritt für Schritt,
    jeweils nur ein kleines Stück, fünfzig Zentimeter eine kurze Strecke nur. Unsere
    Bewegung ist bescheiden, langsamer als der Lauf des Hundes, langsamer als der Flug
    des Vogels von weitem betrachtet fast Stillstand.
    Schritt für Schritt, demütigend für uns, so an die Schwere des Lebens gebunden zu sein,
    schmerzhaft für unseren unruhigen Geist, fast zum Verzweifeln für das gewalttätige Herz – so ist der Anschein.

    Schritt für Schritt,
    unserem menschlichen Leben gemäß ?
    Große Sprünge bereiten Schmerz. Bescheidenes Wandern wirkt heilend. Zwei Schritte
    zugleich tun, bringt uns ins Stolpern. Einen nach dem andern bringt Ruhe und Rhyth
    mus. Hast führt zu Atemnot und Hunger der Seele. Ruhiger Schritt kräftigt Seele und
    Herz. Hetze verwirrt und zerreißt unser Wesen. Sich Zeit lassen im Gehen sammelt und klärt.

    Schritt für Schritt,
    unserem Wesen gemäß, gut für den Weg ?
    Angst in uns, das Leben zu versäumen, zu spät und zu kurz zu kommen. Ruhiges Gehen
    gibt Vertrauen. Sucht nach äußerer Ehre wuchert in uns, doch nicht in Schande der
    Letzte zu sein. Ruhiges Gehen gibt Würde und Kraft. Der Wahn großer Bedeutung treibt uns umher, als müssten wir überall sein.
    Ruhiges Gehen sagt Dir: Auch Mensch sein ist schön

    Schritt für Schritt,
    unserem Wesen gemäß, gut für den Weg ?
    Du findest Dich selbst, bewahrst dich vor Entfremdung, hütest Deinen Leib und deine Seele. Meide, was dir fremd ist, suche, was dein Eigen ist.

    Schritt für Schritt. – Auch vor Gott.

    Ich wünsche Euch liebe Weggefährtinnen und Weggefährten, einen erfolgreichen
    Verlauf und eine zufriedenstellende Zeit für den Weg in die Abstinenz. Schritt für Schritt

    Manfred Hirtes, Kreuzbund

  3. Für die Erstellung und Betreuung der Kreuzbund BGL Internetseite, möchte ich mich bei unseren
    Weggefährten Herbert sehr herzlich bedanken.
    Diese ist informativ und gestalterisch hervorragend. Die Neugestaltung übertrifft meine Vorstellungen und ich bin fasziniert. Vorallem die sachlichen und fachlichen Beiträge auf unserer Homepage unterstützen unsere Gruppenarbeit „Hilfe zur Selbsthilfe“ !!!
    Nochmals meinen herzlichen Dank !!

    Hirtes Manfred, Kreuzbund Regionalsprecher

  4. Dezember 2020

    Liebe Weggefährtinnen und Weggefährten,

    beginnen möchte ich mit einem großen Dankeschön an Euch alle. Eure Unterstützung hat dies erst möglich gemacht, dass ich zweiundzwanzig Jahre lang verantwortungvolle Tätigkeiten für die Kreuzbundgruppen im Arbeitskreis BGL, Region Südost und – OST durchführen konnte.

    „Verantwortung“ übernehmen war das Schlüsselwort für meine langjährige Abstinenz.

    Im Laufe dieser Zeit machte sich in mir mehr und mehr das Gefühl breit auch in der Öffent lichkeit darüber zu berichten oder in PräventionsVeranstaltungen mitzuwirken. Damit nicht genug. Wir initierten mit unserer Kreuzbundgruppe ab 1998 den bekannten Infotag im Pfarr
    saal Piding. Dadurch eröffneten sich auch weitere Möglichkeiten den Kreuzbund als Selbst
    hilfeverband für Betroffene und Angehörige, vorzustellen. Im Suchtarbeitskreis BGL, Psych.
    SozialeArbeitsgemeinschaft (PSAG BGL) und in der Jonathan Jugendhilfe in Piding fand ich
    Unterstützung, meine Anliegen über die Suchtkrankheit einzubringen. Es war oft nicht leicht die Problematik der Sucht zu Gehör zu bringen. Der allererste Kontakt um die Kreuzbundar
    beit publik zu machen, war die damalige Gründung der Selbsthilfekontaktstelle in Bad
    Reichenhall, jetzt Seko BGL in Freilassing.
    Dieser Rückblick soll anregen und vermitteln, dass es wichtig ist zu seiner Suchtkrankheit zu stehen. Letzen Endes habe ich aber immer mir selbst geholfen und bestätigt, dass es für mich
    richtig war, den Weg in die Abstinenz einzuschlagen.
    Mit diesen Leitgedanken möchte ich mich bei Euch verabschieden und danke nochmals für die großartige Zusammenarbeit mit den Caritasfachambulanzen Bad Reichenhall, Freilassing
    und Berchtesgaden, dem Kreuzbund DV München und Freising und dem Keuzbund Bundes verband in Hamm, Mitstreiter in den Regionen, vorallem aber meinen Weggefährten der Kreuzbundgruppen in den Arbeitskreisen BGL/TS/WS.
    Mit meiner Funktion als Gruppenleiter bleibe ich natürlich dem Kreuzbund treu !

    „ HERZLICHES VERGELT´S GOTT“

    Ich wünsche Euch Zufriedenheit, Gesundheit und eine besinnliche Adventszeit, eine gesegnete, frohe
    Weihnacht und ein erfolgreiches und hoffentlich bald „coronafreies“ Jahr 2021

  5. RÜCKBLICK UND WERDEGANG IM DV MÜNCHEN UND FREISING
    -WEGGEFÄHRTE H I R T E S MANFRED-

    1997 Gründung Gr. Staufen Bad Reichenhall 3 – Aufbaugruppe
    Migliedschaft im Kreuzbund DV München und Freising

    1998 Anerkennung zur KB-Vollgruppe
    erster Infotag im Pfarrsaal Piding ( bis 2019 – 22 Infotage)
    Beginn Arbeitskreis BGL ( – Sprecher – 2007- 10 Jahre )

    2005 stellv. Regionalsprecher „Südost“ bis 2007

    2008 Regionalsprecher „ OST „ bis 2020 – 12 Jahre

    2014 Bundesdeligierter im DV München und Freising ( -2020 )

    VERTRETUNG DES KREUZBUND IN VERSCHIEDENEN INSTITIONEN

    1998 SEKO Bad Reichenhall / BGL ( – 2020 )
    2012 Jonathan Jugendhilfe in Piding ( – 2020 )
    2014 SAK BGL ( Suchtarbeitskreis BGL – 2020 )
    2016 PSAG BGL ( Psych.SozialeArbeitsgemeinschaft BGL – 2020 )

    E H R U N G E N

    2005 Ehrenurkunde DV München u. FS – Engagement Öffentlichkeitsarbeit

    2016 Urkunde Landkreis BGL für soziales Engagement im LK – Landkreismünze in Silber
    durch Landrat Georg Grabner
    2016 Verleihungsurkunde für Verdienste im Ehrenamt – Ehrenzeichen des Bay. Ministerprä
    sidenten Horst Seehofer

    aufgestellt: H i r t e s Manfred

    Dezember 2020

  6. Es ist immer wieder ein Vergnügen, Eure Website anzusehen. Vielen Dank. Viele Grüße und guten Wünsche für das neue Jahr von den Münchnern an alle Kreuzbündler in Berchtesgaden. Wir wünschen uns so sehr, dass wir uns bald mal wieder treffen können.

  7. Ihr fehlt´s mir scho alle!

    Ihr fehlt´s mir scho alle, i kann´s eich net song,
    der Virus, der geht mir schee langsam aufm Mogn.
    Da Gesundheit zliab , bleima daham.
    Zsamm sitzt und feiern, des is jetzt a Tram.

    Mit Menschen sich treffen, de is so gern mog,
    Gedanken austauschen und stelln manche Frog,
    ratschen und und lachen gemeinsam wär gfrogt,
    doch leider is uns des ois untersagt.

    Do miassma jetzt durch, es is so wias is,
    es kann nur mehr besser wern, des is gwiss.
    Wir werden uns treffen, wia i mi scho gfrei,
    wenn endlich da ganze Schlamassel vorbei.

    Drum meine Lieben, hob i jetzt a Bitt,
    haltet durch und bleibt´s olle fit,
    weil jeder von Eich tut mir wos bedeit´n,
    in diesem Sinne: auf bessere Zeiten !!!!

  8. Hoffnungslicht

    null

    Das Leben bremst zum dritten Mal,
    die Konsequenzen sind fatal,

    doch bringt es nichts wie wild zu fluchen,
    bei irgendwem die Schuld zu suchen,

    denn solch wütendes Verhalten,
    wird die Menschheit weiter spalten.

    Viel zu viel steht auf dem Spiel,
    Zusammenhalt das wär das Ziel,

    nicht jeder hat die gleiche Sicht...
    Nein, das müssen wir auch nicht…

    Die Lage ist brisant wie selten,
    trotzdem sollten Werte gelten

    und wir uns nicht die Schuld zuweisen,
    es hilft nicht, wenn wir uns zerreißen.

    Keiner hat soweit gedacht,
    wir haben alle das gemacht,

    was richtig schien und nötig war,
    es prägte jeden, dieses Jahr.

    Für alle die es hart getroffen,
    laßt uns beten, laßt uns hoffen,

    dass diese Tage schnell vergeh`n
    und wir in bess`re Zeiten seh`n.

    Ich persönlich glaube dran,
    dass man zusammen stark sein kann…

    Für Wandel, Heilung, Zuversicht,
    zünd`mit mir ein Hoffnungslicht.

    Frohe Ostern
    allen Weggefährten !
    Bleibt gesund !

  9. Lieber Manfed,

    Dein Artikel zum Thema Sucht und Corona ist ein sehr guter und interessanter Denkansatz, und auf jeden Fall inspirierend, noch weiter über diese Parallelen nachzudenken. Da ich die Psychotherapie in meiner Praxis ganzheitlich anwende, kann ich diese Sichtweise ganz gut nachvollziehen. Danke für Deine Gedanken und den Artikel.

    Elisabeth Magerl

  10. Es ist jedesmal ein Vergnügen, in Euren Internetauftritt zu schauen. Vielen Dank für Euer Engagement und Grüße und gute Wünschen., Franz

  11. Lieber Herbert, danke für Deine Adventsbotschaft. Das Video ist beruhigend für Geist und Seele. Das können wir in der momentanen Stimmung sehr gut gebrauchen.
    Ich wünsche allen Weggefährten im Kreuzbund eine besinnliche und zufriedene Adventszeit !
    Euer Weggefährte
    Manfred, Gruppe
    Bad Reichnehall 3-Staufen

  12. Selbstverständlichkeiten – eine weise Geschichte

    Ein Mann sitzt mit seinem 17-jährigen Sohn im Zug.
    Mit großen Augen schaut der junge Mann aus dem Fenster und fragt: „Papa, ist das eine Kuh?“ Der Vater lächelt und antwortet: „Ja, mein Sohn.“ Aufgeregt spricht der Junge weiter: „Papa, diese Blume ist eine Sonnenblume, oder?“
    Die Antwort lautet wieder: „Ja, mein Sohn.« Viele weitere Fragen folgen:
    „Papa, ist das ein Lastwagen? … eine Tanne? … ein Hubschrauber? … ein hoher Berg …?“
    Stets folgt dieselbe Antwort: „Ja, mein Sohn.“ Zwischendurch zeigt der Vater in eine Richtung und sagt: „Schau, mein Sohn, der Vogel ist ein Bussard, dieser Baum ist eine Eiche und dort ist ein Rapsfeld …“

    Ein Fahrgast, der den beiden gegenübersitzt, spricht den Vater nach einer Weile an:
    „Bei allem Respekt, das Verhalten Ihres Sohnes ist doch sehr merkwürdig.“ Gereizt weist er ihn darauf hin, dass es heutzutage doch sehr gute Kliniken für Fälle „wie diesen“ gäbe und die Medizin in alle Richtungen große Fortschritte mache. Der Vater unterbricht ihn: „Wie recht Sie doch haben!“, ruft er und fährt freundlich fort: „Von solch einer Fachklinik kommen wir gerade. Mein Sohn hat vor zwölf Jahren sein Augenlicht verloren und kann seit wenigen Tagen wieder sehen.“

    Sichtlich beschämt senkt der Mann den Blick. Nach einer Weile wendet er sich dem Jungen zu: „Junger Mann, ich muss mich bei Ihnen entschuldigen.“ Und nach einer Pause sagt er noch: „Und ich möchte mich bei Ihnen bedanken. Sie haben mir eben aufgezeigt, dass ich vieles Wertvolle im Leben gar nicht mehr wahrnehme, weil ich es für selbstverständlich gehalten habe.“

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